Gemmo-Therapie

23.Januar 2027 – 14:00 – 17:00

Kleine Knospen, große Wunder

Gemmotherapie von Grund auf entdecken

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Altes Baumwissen neu kennenlernen

Grundlagenseminar – keine Vorkenntnisse erforderlich

In jeder Knospe schlummert ein kleines Wunder.

Noch bevor sich das erste Blatt entfaltet, bevor Blüten und Früchte entstehen, ruht in ihr bereits die ganze Kraft des kommenden Pflanzenlebens.

Schon unsere Vorfahren wussten um die besondere Bedeutung der Bäume und Sträucher. Sie waren Lebensbegleiter, Kraftspender und ein wertvoller Bestandteil der alten Naturheilkunde. Vieles von diesem Wissen ist im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten.

Mit der Gemmotherapie, auch Knospentherapie genannt, dürfen wir diesen alten Schatz neu entdecken.

Anders als in der klassischen Pflanzenheilkunde, bei der vor allem Blätter, Blüten, Wurzeln oder Rinden verwendet werden, richtet sich hier unsere Aufmerksamkeit auf das junge Pflanzengewebe: die frischen Knospen und zarten Triebspitzen unserer Bäume und Sträucher.

Was erwartet euch?

Gemeinsam tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Knospen und beschäftigen uns mit:

  • Den Grundlagen und der Entstehung der Gemmotherapie
  • Unseren heimischen Bäumen und ihren besonderen Knospen
  • Der traditionellen Verwendung ausgewählter Gemmomazerate
  • Anwendungsmöglichkeiten, Wissenswertem und Kontraindikationen

Ein Seminar für alle, die Freude an der Natur haben, altes Pflanzenwissen neu entdecken und die kleinen Wunder unserer heimischen Bäume mit anderen Augen betrachten möchten.

Wann : Samstag: 23.01.27

Beginn : 14:00 Uhr

Ende : ca. 17:00 Uhr

Kosten : 35,00 € pro Teilnehmer

inkl. aller Materialien, Skript, Rezepten, Kaffee, Tee, Wasser

Anmeldeschluss: 09.01.27

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Teilnehmer begrenzt.

Verbindliche Anmeldung (nur mit Vorkasse) unter :

E-Mail : praxis@tcm-suedfelde.de

Telefon : 05704 / 9589575

Kleine Knospen, große Wunder

Wenn altes Pflanzenwissen auf neue Wege trifft –

meine Seminarreihe zur Gemmotherapie

Manchmal sind es die kleinsten Dinge, in denen die größten Überraschungen stecken. Eine unscheinbare Knospe zum Beispiel. Noch fest verschlossen, trägt sie bereits alles in sich, was später einmal Blatt, Blüte oder Trieb werden möchte.

Dass diese kleinen Kraftpakete auch in der Pflanzenheilkunde Beachtung verdienen, ist keineswegs eine neue Idee.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden bestimmte Knospen, wie beispielsweise die Blütenknospen der Magnolie (Xin Yi Hua), bereits seit Jahrhunderten verwendet. Dabei betrachtet die chinesische Kräuterheilkunde Pflanzen nicht nur anhand ihrer Inhaltsstoffe, sondern auch nach ihrer energetischen Qualität, ihrer Temperatur, ihrem Geschmack und ihrer Wirkung auf die Funktionskreise.

Als TCM-Therapeutin und Phytotherapeutin, finde ich gerade diese unterschiedlichen Blickwinkel auf unsere Pflanzenwelt besonders faszinierend.

Und genau hier begegnet uns die Gemmotherapie, auch Knospentherapie genannt.

Sie ist eine vergleichsweise junge Form der europäischen Pflanzenheilkunde, die im 20. Jahrhundert durch den belgischen Arzt Pol Henry entwickelt wurde. Verwendet werden frische Knospen und junge Triebspitzen, aus denen spezielle Pflanzenauszüge, sogenannte Gemmomazerate, hergestellt werden.

Die Idee, Knospen in der Heilkunde zu nutzen, ist also keineswegs neu. Die heutige Form ihrer Zubereitung hingegen schon.

Man könnte sagen: „Die Pflanzen haben ihr Wissen längst mitgebracht – wir Menschen entdecken nur immer wieder neue Möglichkeiten„.

Meine neue Seminarreihe zur Gemmotherapie

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